RENÈ ROCK in Bad Salzschlirf – Stopp für Windkraftausbau

5. September 2018

Renè Rock, Spitzenkandidat der Freien Demokraten zur Landtagswahl, forderte im Gemeindezentrum Bad Salzschlirf bei einer Veranstaltung des Ortsverbandes Bad Salzschlirf-Großenlüder einen Neustart in der Energiepolitik und ein Ende des weiteren Windkraftausbaus in Hessen. Eingeladen hatten Hanns Karl Madelung, Vorsitzender des FDP Ortsverbandes, und Mario Klotzsche vom Kreisverband.

 

Rock fordert vor den gut 50 Zuhörern, dass in der Energiepolitik endlich die Fakten anerkannt werden. Trotz des seit fast zwanzig Jahre laufenden EEGs spart Deutschland kein CO2 mehr ein, bei den Stromkosten hält Deutschland den Negativrekord in Europa, beim Netzausbau und der Erforschung von Speichern gibt es kaum Fortschritte. Nur wenn diese Realitäten anerkannt werden, ist eine Problemlösung möglich.

 

Rock:

„Trotz der 25 Mrd. €, mit denen erneuerbare Energien im Jahr subventioniert werden, nimmt die Versorgungssicherheit ab. In diesem Sommer herrscht bei vielen Windkraftanalagen über Wochen Flaute. Wenn der Wind dann doch mal weht, wie in stürmischen Herbstzeiten, wird schon heute zu viel Windstrom produziert und Windkraftanlagen werden gegen Entschädigung zu Gunsten der Betreiber abgeschaltet. An immer mehr Tagen wird so erzeugter Strom sogar mit einer Prämie ins Ausland verschenkt, was den volkswirtschaftlichen Irrsinn auf die Spitze treibt.“

 

Rock weiter:

„Wenn Wind weht zu viel Strom im Netz, wenn kein Wind kommt auch kein Strom an, da macht es keinen Unterschied ob 30.000 oder 300.000 Windkraftanlagen stehen. Windkraft ist nicht versorgungssicher.“

 

Rock abschließend:

„Für mich ist klar, jedes weitere Windrad verschärft die bestehenden Probleme in Hessen. Jedes weitere Windrad sorgt für mehr Landschafts- und Naturzerstörung vor Ort und belastet immer mehr Anwohner. Es profitieren weder das Klima, noch die Natur, sondern nur die Subventionsempfänger. Deshalb fordern wir die Abschaffung des EEGs, keine Windräder in Wald- und Kulturlandschaften mehr, die Einhaltung der 10 H –Abstandsgrenzen und den Wegfall der baurechtlichen Privilegierung von Windkraftanlagen.“