Neuer Vorstand für FDP Stadtverband gewählt

Fulda12. Mai 2014

Auf ihrer letzten Mitgliederversammlung hat der FDP-Stadtverband Fulda turnusgemäß einen neuen Vorstand gewählt. Die Vorsitzende Sibylle Herbert, ihre beiden Stellvertreter Michael Grosch und Thilo Sprengel sowie der Schatzmeister Matthias Hansen wurden in ihren Ämtern bestätigt. Als Beisitzer wurden Ellen Becker, Michael Olk, Helge Mühr, Gerhard Möller-Berlitz, Jochen Wieland und Peter Wolff gewählt.

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Das Bild zeigt von links nach rechts: Peter Wolff, Ellen Becker, Matthias Hansen, Sibylle Herbert, Helge Mühr, Michael Grosch, Michael Olk, Thilo Sprengel, Gerhard Möller-Berlitz. Es fehlt Jochen Wieland

Die Vorsitzende Sibylle Herbert gab eine Rückblick auf die letzten zwei Jahre, die für die Liberalen alles andere als erfreulich waren. „ Wir werden den Kopf nicht in den Sand stecken und vor Ort versuchen Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen und Liberale Themen in die Stadtpolitik einzubringen. Ein gutes Beispiel dafür war die Entscheidung von Michael Grosch sich für das Amt des Bürgermeisters in Fulda zu bewerben. Das war gelebte Demokratie. Die Resonanz in der Bevölkerung war überwiegend positiv und auch mit der Opposition hat es gute Gespräche gegeben. „
Die Vorstandmitglieder dankten Michael Grosch für sein Engagement. Das nächste Ziel sei einen guten Kommunalwahlkampf zu führen und die Fraktion im Stadtparlament zu vergrößern.

Sibylle Herbert nannte einige Themen, die dafür von den Liberalen vor Ort angegangen werden.

„Neben der Forderung nach einem Gutachten und daraus sich ergebenden Konzept für den Schwerlastverkehr in der Stadt wollen wir auch den Denkmalschutz in der Stadt kritisch begleiten. Es ist zu begrüßen, wenn Investoren und Privatleute die Denkmale erwerben und sanieren. Am Beispiel der ehemaligen Rhönmöbelfabrik kann man den Denkmalschutz auch in Frage stellen. Wenn jahrelang nur noch die Ruinen einer Außenfassade stehen, die dann auch noch aufwendig gesichert werden müssen, ist das nicht mehr nachzuvollziehen.“

Weitere Themen seien der „Demographische Wandel“ und die sich daraus ergebenden notwendigen Veränderungen in der Stadt, z.Bsp. mehr Wohnraum durch mehr Einpersonenhaushalte, Attraktivität für junge Familien steigern, Jobangebote für den heimischen Akademikernachwuchs unterstützen. Zu hinterfragen sei auch, warum viele erfolgreiche Firmen mit ihrem Hauptsitz Fulda verlassen.

Die „Baustelle“ Klinikum und die Probleme bei der RhönEnergie wollen die Liberalen kritisch begleiten.