Doppeltes Spiel der CDU bei Windkraft

KreisverbandUmwelt & Energie7. Oktober 2016

FDP Kreisvorsitzender Mario Klotzsche hält der Kreis-CDU vor, ein doppeltes Spiel in Sachen Windkraft zu spielen.
fdp_postkarte_wind„Vor Ort erzählen die CDU-Vertreter, dass sie gegen den Bau von Windkraftanlagen sind. Im Kreistag lassen die gleichen Leute die Bürgerinitiativen aber im Stich und in der Regionalversammlung stimmen sie mit SPD und Grünen für 3.000 Hektar Windvorrangflächen im Landkreis Fulda“, so Klotzsche.

Die FDP Fraktion hatte im Kreistag beantragt Gemeinden und Bürgerinitiativen mit insgesamt 50.000 Euro für Rechtsberatung und Gutachten zu unterstützen. Den gleichen Betrag hatte der Landkreis für Rechtsberatung im Zusammenhang mit der Suedlink-Trasse bereitgestellt.
„Wir wollen nur, dass der Landkreis die Gemeinden und Bürgerinitiativen in Sachen Windkraft genauso unterstützt, wie bei der geplanten Suedlink-Trasse. Die Belastungen durch 200 Meter hohe Windkraftanlagen in unmittelbarer Nähe zur Wohnbebauung sind doch mindestens genauso hoch, wie bei einer Stromtrasse. Deshalb darf es keine Ungleichbehandlung geben. Leider haben CDU und Grüne unseren Antrag abgelehnt“, so Klotzsche weiter.
In der Regionalversammlung Nordhessen, die über die Windvorrangflächen entscheidet, haben mit Dr. Walter Arnold, Dr. Norbert Herr, Landrat Bernd Woide und Berthold Dücker alle Fuldaer CDU Vertreter geschlossen mit Grünen und SPD für mehr als 3.000 Hektar Windflächen im Kreis Fulda gestimmt.
„Die CDU spielt offensichtlich ein doppeltes Spiel und täuscht die Bürger über ihr tatsächliches Verhalten“, so Klotzsche abschließend.