Familien in den Sommerferien nicht allein lassen

25. Juni 2020

  • Kita-Betreuung in den Ferien sicherstellen
  • Ziel muss ganzjährig durchlaufende Öffnungszeiten sein
  • Jetzt den Fachkräftemangel angehen

Mit den bevorstehenden Sommerferien stehen viele Eltern vor der nächsten großen Herausforderung. Oftmals haben sie in den letzten Wochen bereits einen Großteil ihres Jahresurlaubs für die Betreuung der Kinder aufgebraucht. Nicht wenige Eltern stellen sich aktuell die Frage, ob man die Kinder vielleicht nicht doch zu den Großeltern bringen muss. Dies kann nicht die Lösung sein. Uns Freien Demokraten ist daher wichtig, dass auch während der Schließzeiten ein Betreuungsanspruch für die Kinder besteht. Die Kommunen und freien Träger sind aufgefordert, unbürokratisch und flexibel den Betreuungsbedarf der Familien abzufragen und entsprechende Angebote zu machen. Kita-Betreiber, die auf Schließzeiten verzichten wollen, sollte der Landkreis als Aufsichtsbehörde bei der Lösung der organisatorischen Punkte, wie Urlaubsansprüche des Personals oder Personal, das den Risikogruppen angehört, unterstützen.

Der Kreisvorsitzende der Freien Demokraten, Mario Klotzsche, kommentiert: „Wir brauchen das Angebot einer durchgehenden Betreuung in den Sommerferien. Jede andere Lösung würde auf Kosten der Kinder gehen. Im Idealfall gibt es bis Weihnachten in den Kitas und Kindergärten keine Schließzeiten mehr. Sicherlich bedeutet dies vor allem für die Erzieherinnen und Erzieher, denen durch ihr Engagement in den letzten Wochen unser Dank gebührt, ein weiterer Kraftakt. Von daher müssen wir jetzt zeitgleich den Fachkräftemangel angehen, damit in Zukunft ein größeres Betreuungsangebot nicht auf Kosten der Betreuer und Erzieher geht. Insbesondere sollte der Landkreis die Ausbildung für angehende Erzieherinnen und Erzieher an der Konrad-Zuse-Schule mit einem Zuschuss fördern, um die Attraktivität des Standortes Hünfeld zu erhöhen. Wir Freien Demokraten vom #fulda21-Team sehen darin eine sinnvolle und nötige Investition in die Zukunft, um Fulda als familienfreundliche Region zu etablieren.“